KI-Credits - Guthaben für die Flexxter-KI
Die Flexxter-KI arbeitet mit KI-Credits: einem firmenweiten Guthaben, aus dem jede abrechenbare KI-Nutzung bezahlt wird. Credits sind keine Einzel-Lizenzen pro Mitarbeiter, sondern ein gemeinsamer Topf für die gesamte Firma. Alle Nutzer teilen sich dasselbe Guthaben; im Verlauf kann dennoch eingesehen werden, wer welche Anfrage ausgelöst hat, soweit das im Buchungsjournal erfasst ist.
Voraussetzung für das Credit-System ist, dass Ihre Firma Flexxter-KI nutzt (das Add-on Künstliche Intelligenz). Ohne dieses Feature gibt es kein monatliches Guthaben, keine Abbuchung über Credits und keinen Guthaben-Dialog – dann greifen ältere oder eingeschränkte KI-Modelle ohne dieses Wallet.
Was ein Credit bedeutet
Ein Credit entspricht in der Praxis etwa einem Cent beim Nachkauf: Ein Paket mit 1.000 Credits kostet 10 € netto, 5.000 Credits 50 € netto, 10.000 Credits 100 € netto (zzgl. 19 % Umsatzsteuer bei der Zahlung). Wie viele Credits eine konkrete Aktion verbraucht, hängt vom Umfang der KI-Nutzung ab (Modell, Eingabe- und Ausgabetokens, Anzahl der Schritte in einem Agenten-Lauf). Es gibt keine feste Pauschale „eine Chat-Nachricht = ein Credit“. Kurze Fragen sind günstiger als lange Dokument-Analysen oder mehrstufige Agenten-Chats.
Die Abbuchung basiert unter anderem auf den internen Provider-Kosten.
Zwei Guthaben-Töpfe: Monatlich und gekauft
Ihr Guthaben setzt sich aus zwei Teilen zusammen, die im Dialog KI-Credits getrennt angezeigt werden:
Monatlich ist das Guthaben aus Ihrem Abo: Pro gebuchter Benutzerlizenz erhalten Sie einen festen Betrag Credits pro Kalendermonat, den Sie auf der Preisseite (flexxter.com/preise) einesehen können, sobald die Flexxter-KI aktiv ist und ein laufendes Abonnement besteht. Zu Monatsbeginn wird dieser Topf neu gesetzt – nicht genutzte monatliche Credits aus dem Vormonat verfallen und werden nicht mitgenommen.
Gekauft sind Credits aus Paketkäufen, Autoaufladung, einmaligen Startgutschriften oder Support-Gutschriften. Dieser Topf läuft nicht monatlich ab und bleibt bestehen, bis er verbraucht ist.
Bei jeder Nutzung werden zuerst Credits aus dem monatlichen Topf abgezogen; erst wenn dieser leer ist, wird vom gekauften Topf abgebucht.
Wo Sie Ihr Guthaben sehen
In der oberen Leiste erscheint bei aktivem KI-Chatbot ein KI-Chip (Sie öffnen den KI-Chatbot über das KI-Symbol in der oberen Menüleiste).
Solange noch ausreichend Guthaben auf Ihrem Konto vorhanden ist, steht dort meist „KI-Chat“. Sinkt der Gesamtstand unter 100 Credits, wird die Zahl direkt im Chip angezeigt, damit Sie früh reagieren können. Ein Klick öffnet – je nach Rolle und gebuchten Features – den KI-Chat oder die Verwaltung des Guthabens.
Im Dialog sehen Sie verfügbare Credits, die Aufteilung Monatlich / Gekauft, die Pakete zum Nachkauf und den Verlauf aller Buchungen (mit „Weitere laden“ für ältere Einträge). Jede Zeile zeigt Datum, Vorgang (z. B. KI-Chat, Bautagebuch-Bildanalyse, geführtes Angebot, DIN-276-Zuordnung, monatliches Guthaben, Kauf) und die Credit-Änderung (+/−).
Credits kaufen und Autoaufladung
Nur der Firmeninhaber bzw. Administrator der Firma kann Pakete kaufen (1.000 / 5.000 / 10.000 Credits). Nach Auswahl eines Pakets bestätigen Sie den Kauf inkl. Netto- und Bruttopreis; die Zahlung läuft über die gewohnte Flexxter-Abrechnung, die gekauften Credits landen im Topf Gekauft.
Unter Abonnement verwalten (Einstellungen → Abonnement & Zahlung) (bei aktivem Abo und Add-on “Künstliche Intelligenz”), können Sie Autoaufladung aktivieren: Sollte das Guthaben bei einer Abbuchung nicht mehr ausreichen, kann automatisch ein konfiguriertes Paket nachgebucht werden, damit laufende KI-Prozesse (z. B. Bautagebuch-Verarbeitung) nicht hängen bleiben.
Was Credits verbraucht
Credits werden für abrechenbare KI-Dienste abgezogen, unter anderem:
KI-Chat und geführte Assistenten (z. B. Projektassistent, geführtes Angebot),
KI-Bautagebuch (Bildanalyse, Texte, nachgelagerte Agenten-Schritte),
Projekt- und Ticket-Analysen, Hilfe-Suche mit KI, Angebotserstellung und Katalog-Abgleich,
DIN-276-KI-Zuordnungen,
Semantische Indexierung (Embeddings) und weitere Hintergrund-KI.
Einige kleine Hilfsaufrufe werden nicht vom Nutzer-Guthaben abgerechnet.
Wenn das Guthaben leer ist
Reicht das Guthaben für einen geplanten Lauf nicht aus, bricht die Aktion ab und Sie erhalten einen Hinweis, Guthaben aufzuladen. Im KI-Bautagebuch können betroffene Einträge den Status „wegen fehlender Credits fehlgeschlagen“ erhalten; nach Aufladung werden solche Einträge automatisch erneut in die Warteschlange gestellt, sobald wieder Credits vorhanden sind.
Alle anderen Nutzer können weiterarbeiten, sehen aber bei KI-Funktionen dieselbe Sperre, bis der Firmeninhaber / Administrator das Guthaben auflädt.
Transparenz und Planung
Für Planung und Nachvollziehbarkeit empfiehlt sich die öffentliche Seite Credits & Modelltarife: dort finden Sie Modellpreise, den Zusammenhang Token → Credits und Beispiel-Szenarien (neues Projekt mit KI, Agent-Chat, Bautagebuch usw.). Im Produkt selbst liefert der Verlauf im KI-Credits-Dialog die reale Nutzung Ihrer Firma.
Kurz für Rollen
Alle Nutzer sehen den KI-Chip und können den KI-Chat nutzen, solange Guthaben da ist; sie können in der Regel nicht selbst Pakete kaufen.
Firmeninhaber / Administratoren verwalten Guthaben, kaufen Pakete, lesen den Verlauf und stellen die Autoaufladung im Abo-Dialog ein.
Buchhaltung / Geschäftsführung sollten monatliches Guthaben (Lizenzen × 500) plus erwartete Zusatznutzung einplanen; bei intensiver Bautagebuch- oder Angebots-KI sind Nachkauf-Pakete oder Autoaufladung üblich.